Eine geniale Radsport Saison

Nach einem holperigen Start mit der von uns ausgerichteten RTF „Durch Marsch und Heide“, mit leider nur mäßigem Teilnehmer – Feld, verlief der Rest der Saison für uns Orangen sehr gut. Dabei half uns das fantastische Sommerwetter, das die ganze Saison anhielt.

Unsere Trainings – Ausfahrten waren gut besucht und hat uns schöne Touren beschert. Ein Teil von uns hat auch den Sommerurlaub für Rennrad Touren genutzt. Auf den umliegenden RTF’s waren wir regelmäßig vertreten. Mehrere konnten wir in einer Gruppe als Sternfahrt anfahren.

Mitte Oktober trafen sich mehrere Orange zu einer Saison Abschlussfahrt. Bei warmem und sonnigem Spätsommerwetter ging es am Elbdeich entlang nach Bleckede, wo wir uns beim Bäcker stärkten. Die Rückfahrt, auf wenig befahrenen Straßen über Scharnebeck nach Luhdorf, wo wir uns trennten. Dies waren schöne 100 km.

Nach den Herbstferien trainieren wir wieder in der Halle mit einem Kraft – Ausdauer – Training. Unser gemeinsames Rennrad Training nehmen wir wieder Anfang April im nächsten Jahr auf.

Friedrich

Orange Alpenüberquerung

Im Herbst letzten Jahres beim Kraft – Ausdauertraining keimte bei Marco und mir die Idee für eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad. Schnell favorisierten sich die Westalpen. So meldeten wir uns bei einer organisierten Tour an, die ich bereits vor 8 Jahren geradelt bin.

Am 23. Juni trafen wir uns mit der Gruppe in Martigny, südl. vom Genfer See. Die Gruppe bestand aus 13 Teilnehmer, 1 Guide auf dem Rennrad und 1 Fahrer für das Begleitfahrzeug.

Am Folgetag startete die 1. Etappe. Von Martigny ging es 18 km zum Lac de Champex auf 1480 m. Nach einer rasanten Abfahrt folgte die Auffahrt zum Großen St. Bernhard mit 2469 m Höhe. Nach kurzer Rast dann die 40 km lange Abfahrt zum Zielort nahe Aosta. 93,5 Tageskilometer bei 2635 m Anstieg.

Die 2. Etappe startete mit freiem Blick auf dem Mont Blanc. Nach 24 km kam die Abzweigung zum Col du Petit St.-Bernhard, dessen Passhöhe (2188 m) wir nach weiteren 25 km erreichten. Bis Seez ging es dann 23 km bergab. Es folgte der Anstieg nach Val d’Isére (1746 m), wo das heutige Quartier war. 105 Tageskilometer bei 2648 m Anstieg.

Der 3. Tag begann mit dem 18 km langen Anstieg auf den Col de l’Iseran (2770 m), der höchsten Alpenpass Straße . Bis zum Einstieg in den Col du Telegraphe ging es dann 73 km bergab, davon im Tal 34 km bei heftigen Gegenwind. Über den Col du Telegraphe (1566 m) fuhren wir nach Valloire, unserem Zielort. 110 Tageskilometer bei 2110 m Anstieg.

In der 4. Etappe gleich der 15 km lange Anstieg auf den Col du Galibier (2642 m). Über den Col du Lautiert eine 40 km lange und, auf gut ausgebauter Straße, schnellen Abfahrt weiter nach Briancon. Nach einer Pause dann der 20 km lange Anstieg, bei heißen Temperaturen, auf den Col d’Izoard (2360 m). Die Abfahrt führte uns durch die karge Casse Deserte und durch die Combre du Queyras, eine imposante Schlucht, nach Guillestre, wo wir nach einem kurzen heftigen Anstieg das Hotel erreichten. 106 Tageskilometer und 2422 Höhenmeter.

Tag 5 begann mit einem 20 km langen Anstieg auf den Col d Vars (2109 m). Bis Jausiers 22 km bergab. Hier beginnt der Anstieg zum Cime de la Bonette, 23 km lang auf 2802 m Höhe. Um den kargen Cime de la Bonette führt eine Ringstraße auf 2802 m, der eigentliche Pass ist etwas tiefer. Die Abfahrt über geniale Serpentinen nach St Etienne de Tineé. 91,5 Tageskilometer und 2736 m Anstieg.

Die Abschlussetappe führte anfangs am Tineé entlang durch den Gorges de Valabre bis zum Anstieg des Col St. Martin. Die Passhöhe lag auf 1500 m Höhe. Im Begleitfahrzeug lagen leckere Croissants für uns bereit. Nach der Abfahrt kamen wir in das Gorges de la Vasuble. Bis Nizza ging es dann, auf schmaler wenig befahrener Straße, wellig bergab. Das Hotel lag direkt an der Promenade des Anglais. 117 Tageskilometer bei 1424 m Anstieg. Unsere Anstrengungen der letzten Tage wurden im Mittelmeer abgebadet und mit Kaltgetränken weggespült. Dabei genossen wir den Flair von Nizza

Gesamtbilanz: 623 Kilometer, 13975 Höhenmeter, viel Sonne und viel Spass.

Friedrich

5. RTF „DURCH MARSCH UND HEIDE“ – BERICHT

Dieses Jahr an Himmelfahrt (10.05.2018) hat der HSV-Stöckte zum fünften Mal die RTF durch Marsch und Heide in Winsen an der Luhe ausgerichtet. Die Fahrerrinnen und Fahrer konnten sich morgens bei der Anmeldung eine der vier Strecken aussuchen (47 km, 82 km, 129 km und 167 km) und sich anschließend am reich gedeckten Frühstücksbuffet stärken.

Gegen 9:00 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein für 233 Fahrerrinnen und Fahrer an den Start. Das gute Wetter hat bis ca. 15:30 Uhr gehalten, erst dann kam ein etwas stärkerer Gewitterschauer.

Im Ziel haben die Radsportlerinnen und Radsportler bei einem Stückkuchen und einem kühlen Getränk noch die Sonne genießen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, ohne die diese schöne Veranstaltung nicht möglich wäre.

Unsere Bilder zu der Veranstaltung findet ihr hier. Auf Wunsch können wir euch auch bestimmte Bilder von voller Größe zukommen lassen.

Desweiteren haben wir ein paar herrenlose Radhandschuhe gefunden.

Oranges Anradeln 2018

Pünktlich mit Beginn der Sommerzeit trafen sich 7 Orange zum Start in die Rad – Saison 2018.

Als Anradel Strecke wählten wir dieses Jahr die 2 Punkte Runde unserer RTF Strecke. Diese hat den Winter gut überstanden und zeigte sich in einem guten Zustand. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, leicht bewölkt, tlw. sonnig, 5 – 11°C bei schwachem Ostwind. In Döhle gab es den traditionellen Cappuccino Stop. Danach waren die letzten Kilometer gut zu bewältigen. Motiviert für die nächsten Aktivitäten trennten wir uns in Winsen bei guter Laune.

Ein tolles Radsportjahr 2018 …

… mit vielen Erlebnissen und schönen Touren ohne Unfälle, wünscht die Radsportabteilung des HSV Stöckte allen Radsportlern und Radsportfans.

Anfang April werden wir wieder das gemeinsame Rennrad-Training starten. Bis dahin trainieren wir Kraft-Ausdauer in der Halle, jeweils donnerstags um 20:00 Uhr in der Sporthalle der Hanseschule. Unsere RTF „An Himmelfahrt durch die Heide“ soll am 10. Mai stattfinden.

Die abgelaufene Saison 2017 war für uns recht wechselhaft. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Wochenende im Weserbergland mit vielen Höhenmetern.

So freuen wir uns auf die neue Saison und sehen uns auf dem Rad, jetzt in neuen Trikots …

Friedrich

Neue Trikots

Dank unserer Sponsoren konnten wir unsere Trikots überarbeiten und das Design anpassen.

Wir bleiben aber weiter „ORANGE“.

Für die Finanzierung bedanken wir uns bei den Sponsoren:

  • Volksbank Lüneburger Heide eG
  • Harry Manke, Strassen und Tiefbau GmbH
  • Bardowicks Gmbh, Holzhausbau. Zimmerei. Tischlerei. Dachdeckerei
  • Buero Th. Grimm

 

Oranges Wochenende im Weserbergland

Vier Aktive unserer Radsportabteilung genossen am 2. Juni Wochenende 3 schöne Tage im Weserbergland. Unser Quartier bezogen wir in einem Hotel nahe der Burg Sternberg im Extertal.

Die für Freitag ausgearbeitete Route haben wir kurzfristig geändert, da sich für den Nachmittag eine kräftige Regenfront ankündigte. Westlich von Extertal fuhren wir eine Schleife über Kalletal und Lemgo. Kurz hinter Lemgo erreichte uns die Regenfront. So mussten wir die letzten 10 Kilometer im Regen fahren. Nach einer heißen Dusche und einem isotonischen Kaltgetränk wurden unsere Räder gepflegt und dann kam es zum gemütlichen Teil. Am Abend stieß Peter aus Hamburg als Gastfahrer zu uns, der die nächsten 2 Tage mit uns fuhr. Unsere Tagesbilanz: 53,5 Kilometer und 646 Höhenmeter im Anstieg.

Am Samstag hatten wir bestes Rennrad – Wetter, 20 – 24°C, Sonne und leichter Südwind. Von Extertal führte uns die Route Richtung Norden. Bei Hessisch Oldendorf überquerten wir die Weser. Es folgte ein langer Anstieg zur Schaumburg. Die Abfahrt wurde noch spannender, 17 % und Kopfsteinpflaster.

Nach einem weiteren An- und Abstieg errichten wir Rinteln. Hier fand sich schnell ein Bäcker, wo wir unsere Energiespeicher wieder auffüllen konnten. Weiter radelten wir Richtung Porta Westfalica. Kurz vorher teilten wir uns. 3 erklommen die Porta Westfalica, die 2 Übrigen fuhren schon weiter.

Bei Vlotho wurde wieder die Weser überquert. Westlich an Kalletal vorbei, mit reichlich Auf- und Abstiegen, ging es zurück zum Quartier bei Extertal. Am Abend merkten wir die gefahrene Strecke und die Höhenmeter in den Beinen. Der Spa und die isotonischen Getränke munterten uns aber schnell wieder auf. Tagesbilanz 122 (bzw. 138) Kilometer, Anstieg 1474 (bzw.1650) Höhenmeter.

Der Sonntag war sonnig und heiß. Südwestlich von Extertal wurde heute eine kurze Runde mit vielen Höhenmeter gefahren. Nach 16 Kilometer teilten wir uns auf. Zu dritt wurde ein 60 Kilometer Runde mit 1000 Höhenmeter gefahren. Die übrigen 2 fuhren eine 40 Kilometer Runde mit 696 Höhenmeter.

Am Nachmittag wurde dann die Heimreise angetreten, die Dank des von Wolfgang top gepflegten Vereinsbusses, gut verlief.

Dieser Teil des Weserberglandes, zeigte sich uns als ein schönes Rennrad Revier. Viele kleine und wenig befahrene Straßen mit knackigen An- uns Abstiegen

Vielen Dank an Kai, der die Routen ausgearbeitet und das Hotel gebucht hat.

RBC SH Rund

Zum 2. Mal nahm ich dieses Jahr an der Schleswig Holstein Rundfahrt des Rendsburger Bicycle Clubs teil. Des Feld bestand je nach Tagesetappe aus 60 – 70 Teilnehmer. Dieses wurde in kleinen Gruppen aufgeteilt, die nach vorher angegebener Leistung festgelegt waren. Die Gruppen wurden von Guides begleitet und die Strecken konnte sich jeder Teilnehmer vorher als GPX Track auf sein GPS Gerät laden. Wir fuhren 7 Tagesetappen, die eine Länge zwischen 109 und 132 Kilometer hatten. Übernachtet haben wir in Jugendherbergen.Die einzelnen Etappen führten von:

– Rendsburg nach Flensburg, 122 Kilometer

– Flensburg nach Husum, 128 Kilometer

– Husum nach Glückstadt, 120 Kilometer

– Glückstadt nach Mölln, 132 Kilometer

– Mölln – Rundkurs durch Mecklenburg Vorpommern – Mölln, 124 Kilometer

– Mölln nach Malente, 109 Kilometer

– Malente nach Rendsburg, 127 Kilometer

Das ergab eine Gesamtdistanz von 862 Kilometer.

Gefahren wurde meist auf kleinen, wenig befahrenen Straßen und ausgebauten Wirtschaftswegen, die durch reizvolle Landschaften führten. Im Mai natürlich reichlich gelb blühende Rapsfelder. Das Wetter war dieses Jahr perfekt, meist Sonne und Westwind in unterschiedlicher Stärke.

Der RBC hat die Rundfahrt perfekt organisiert und eine erstklassige Verpflegung bereitgestellt. Besten Dank dafür.

Friedrich Rehmann